12. Juli 2011

Lüderitz besucht Ausstellung zur Zwangsarbeit in Blankenburg

Scheck über 500 EUR unterstützt Vereinsarbeit

Wilfried Kilian (Vereinsschatzmeister), Achim Borchert (Stadtratsfraktionschef), André Lüderitz, Vereinschef Bernd Lindner und Rainer Zühlke (v.l.)

Im Rahmen der 75-Jahrfeier der Oesigsiedlung in Blankenburg hatte der dortige Heimatverein am ersten Juliwochenende ein umfangreiches Programm organisiert. Der Zuspruch der Blankenburger und vieler auswärtiger Gäste war sehr gut.
Der Heimatverein Oesig e.V. hatte in der Alten Schule in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte KZ Mittelbau Dora eine Ausstellung organisiert. Dargestellt wurde Geschichte des Konzentrationslagers und der Aussenstellen, zu denen auch Blankenburg-Oesig gehörte.
Der Vereinsvorstand freute sich darüber, dass vor allem Schüler von Blankenburger Schulen die Ausstellung rege besuchten. Das KZ-Aussenlager in der Oesig und die Situation der dortigen  Opfer aber auch das unmenschliche Verhalten der Täter wurde so vor allem der jungen Generation nahe gebracht.

Ermöglicht wurde die Ausstellung durch eine Spende von André Lüderitz aus dem Solidarfond der Landtagsfraktion, in den Lüderitz monatlich 250 EUR einzahlt. Der Verein finanzierte damit Versicherungen und organisatorische Leistungen der ansonsten kostenlosen Ausstellung.