26. August 2010

André Lüderitz: Emnid-Umfrage bestätigt politischen Kurs und ist Rückenwind für die Landtagswahl 2011

DIE LINKE im Harzkreis geht gestärkt in den bevorstehenden Landtagswahlkampf. Das erklärte der Ilsenburger Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der Harzer LINKEN, André Lüderitz, im Anschluss an die jüngste Klausurtagung der Landtagsfraktion.
Grund dafür ist eine vom Landesverband beim Meinungsforschungsinstitut Emnid in Auftrag gegebene repräsentative Studie zu Wahlabsichten und inhaltlichen Schwerpunkten. Bei der Sonntagsfrage für Sachsen-Anhalt erzielt DIE LINKE 27 Prozent. Damit würde sie zweitstärkste Partei, wäre am nächsten Sonntag Landtagswahl, dicht hinter der CDU, die 30 % erreicht, und vor der SPD mit 22 %. Die FDP liegt bei 5 %, die Grünen bei 7 %.
Für eine deutliche Mehrheit von 58 % ist es klar, dass DIE LINKE dann auch den Ministerpräsidenten stellen dürfe, sollte sie in einer Koalition mit der SPD stärker sein. Für 59 % ist es "Zeit für den politischen Wechsel", weil die "jetzige Landesregierung aus CDU und SPD nicht mehr genügend Ideen und Durchsetzungskraft habe".
Nach Ansicht von MdL Lüderitz bestätigen die Bürger die politische Arbeit der LINKEN und bestärken die Partei in ihrem Wahlziel, am 20. März 2011 mit der CDU um Platz 1 zu konkurrieren und Mehrheiten für eine andere Politik zu gewinnen. Für den Harzkreis bekräftigte der Kreischef das Ziel, der CDU alle vier Direktmandate abzunehmen.
Bei der Einschätzung verschiedener politischer Aufgabenbereiche sind für die befragten Sachsen-Anhalter die drei wichtigsten: "Arbeitsplätze schaffen, von denen man vernünftig leben kann" (93 %), "Gute Bildung für alle gewährleisten" (87 %) und "Bessere Lebensbedingungen für Kinder schaffen" (82 %). Bei der Verbesserung im Bildungsbereich und der Lebensbedingungen für Kinder ist DIE LINKE zudem die Partei, der die Befragten am häufigsten die größte Kompetenz zuschreiben.
Die Harzer LINKE gehe daher am 18. September mit viel Rückenwind in die weiteren Wahlvorbereitungen. Auf einer Kreisvertreterversammlung werden an diesem Tag in Wernigerode die Direktkandidaten für die Wahlkreise Halberstadt, Blankenburg, Wernigerode und Quedlinburg gewählt, so Lüderitz abschließend.