22. November 2011

André Lüderitz und Evelyn Edler sowie Kreisvorstandsmitglied Michael Wisse besuchten "Arbeitsgemeinschaft Rübelandbahn" in Blankenburg

Während ihres Besuches besichtigten Stephan Nickell, André Lüderitz, Evelyn Edler und Michael Wisse (nicht im Bild) die Dampflok „95027“, auch Bergkönigin genannt.

Die beiden LINKE-Landtagsabgeordneten André Lüderitz (Ilsenburg) und Evelyn Edler (Wernigerode) sowie das Oberharzer Kreisvorstandsmitglied Michael Wisse (Elbingerode) besuchten kürzlich die "Arbeitsgemeinschaft Rübelandbahn" in der Weinbergstraße in Blankenburg.
Gemeinsam mit dem Koordinator Stephan Nickell besichtigten Wisse und die beiden Landespolitiker, durch deren Wahlkreise die Rübelandbahn führt, die "Bergkönigin", die seit letztem Jahr als aufgearbeitete Dampflok  "95 027" (Baujahr 1926) für touristische Fahrten auf der Rübelandbahn zur Verfügung steht, sowie die beiden unter Denkmalschutz stehenden Elektroloks der Baureihe 251, die momentan nicht betriebsfähig sind.
Nickell informierte die Abgeordneten über die engagierte Arbeit der Arbeitsgemeinschaft, die sich die überregionale Vermarktung der touristischen Fahrten mit der historischen Lokomotive auf der Steilstrecke zwischen Blankenburg und Rübeland auf die Fahnen geschrieben hat.
Dazu haben sich die Städte Blankenburg und Oberharz am Brocken, die Havelländische Eisenbahn AG (hvle), der Förderverein Rübelandbahn sowie die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) zur "Arbeitsgemeinschaft Rübelandbahn" zusammengeschlossen. Der Blankenburger Stephan Nickell, der von der Arbeitsgemeinschaft als Koordinator eingesetzt wurde, koordiniert die vielfältigen organisatorischen und finanziellen Aufgaben rund um die Einsätze der "Bergkönigin".

Das Land Sachsen-Anhalt hatte mit einem erheblichen finanziellen Zuschuss die betriebsfähige Aufarbeitung der "Bergkönigin" für attraktive, touristische Fahrten auf der Rübelandbahn ermöglicht. Die "Arbeitsgemeinschaft Rübelandbahn" hat es sich zur Aufgabe gemacht, so informierte Nickell die Abgeordneten, diese Fahrten mit gebündelten Kräften publik zu machen, zu koordinieren und auszuführen. Dabei verbleiben die Vermarktung der Fahrten auf der mittlerweile 125 Jahre alten Rübelandbahn sowie der Verkauf der entsprechenden Fahrkarten im Aufgabenbereich der regionalen Touristiker. Die eisenbahn-betriebliche und technische Organisation der Fahrten übernimmt im Moment noch die HSB. Die Dampflok 95 027 steht auch für überregionale Einsätze sowie Charterfahrten zur Verfügung. Sie ist in Zusammenarbeit mit anderen Eisenbahnunternehmen und Vereinen beispielsweise in Sachsen-Anhalt und Thüringen vorgesehen.

André Lüderitz und Evelyn Edler nutzten ihren Arbeitsbesuch bei der Arbeitsgemeinschaft, um die Arbeit aller Beteiligten zu würdigen und politische Unterstützung auf Landesebene zu signalisieren. Auch in Zeiten knapper Kassen sehen beide das Land in der Pflicht, die Rübelandbahn als touristische Infrastruktur finanziell zu unterstützen. Weitere Infos gibt es auf www.arbeitsgemeinschaft-ruebelandbahn.de.