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Seniorinnen und Senioren aus dem künftigen Landkreis Harz über ihren Besuch im Landtag

Abstecher zum Hundertwasserhaus
LINKE. Senioren aus dem Harz am Hundertwasserhaus

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten André Lüderitz von der Fraktion DIE LINKE konnte eine Gruppe Wernigeröder und Halberstädter Bürger – Senioren der Partei DIE LINKE und Angehörige des Deutschen Bundeswehrverbandes- den Landtag von Sachsen-Anhalt besuchen.
Nach einem herzlichen Empfang durch Herrn Lüderitz waren die Ausführungen zu den Aufgaben und Gegebenheiten des Landesparlaments für alle sehr aufschlussreich.
Allein die umfangreiche Tagesordnung der Landtagssitzung an diesem 14.06.07 zeigte die Fülle der von den Abgeordneten zu bewältigenden Aufgaben in einem sehr begrenzten Zeitraum. Uns war klar, dass der vorbereitenden Arbeit in der Fraktion und in den Ausschüssen größte Bedeutung zukommt.
Nach einem guten Mittagessen- eingenommen mit der Landesregierung, den Abgeordneten und Landtagsmitarbeitern, konnten wir an der Plenarsitzung teilnehmen. Diese begann mit einer Fragestunde.
Zunächst ging es um die Erhaltung eines Schulstandortes im Landkreis Halberstadt- der Kultusminister hatte wenig überzeugende Argumente zur beabsichtigten Schließung.
Danach wurde der Umgang mit rechtsradikalen Aktivitäten durch die Justiz behandelt.
Einen längeren Disput gab es mit dem Verkehrsminister zur sinnvollen Gestaltung einer Ortsumgehung in der Altmark.
Interessant, wie die Minister gezwungen sind, sich mit den Fragen und Argumenten der Abgeordneten auseinandersetzen und wie auf der anderen Seite die Interessen ihrer Wähler wahrnehmen.
Sehr angetan waren wir von der Tatsache, dass es in dieser Fragestunde nur Anfragen von Mitgliedern der Fraktion DIE LINKE gab.
Die letzten zwei Stunden hatten wir Gelegenheit unserem Gastgeber André Lüderitz und dem Fraktionsvorsitzenden Wulf Gallert Fragen zu stellen und Gedanken auszutauschen.
Im Mittelpunkt standen die Auseinandersetzung  mit den Neonazis und die Rolle von Justiz, Polizei und Geheimdienst sowie die Bildungs- und Schulpolitik.
Übereinstimmung gab es bei den Teilnehmern, dass unsere Angeordneten über die Kompetenz verfügen, die Interessen ihrer Wähler im Landtag gut zu vertreten. 

Wünschenswert wäre:

1. dass sich die Aktivitäten der der Landtagsabgeordneten der LINKEN stärker in den Medien widerspiegeln, um zu zeigen, welche Partei die ureigensten Interessen der Bürger wirklich vertritt;
2. noch mehr Bürgerinnen und Bürger für einen Besuch im Hohen Hause zu gewinnen;
3. unsere Abgeordneten zu den Versammlungen in den Orten des Öfteren einzuladen, um über Themen der Landespolitik zu berichten. 

Egon Eismann