Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Linkspolitiker im Naturschutzgroßprojekt

Auf Fischfang in der Havel
Wulf Gallert, Hans-Jörg Krause und André Lüderitz im Gespräch über Renaturierungsmaßnahmen (Fotos: Mario Grünewald)

Am 19.08. 2008 besuchte der Fraktionsvorsitzende Wulf Gallert gemeinsam mit dem umweltpolitischen Sprecher der Landtagsfraktion DIE LINKE, André Lüderitz, die untere Havelniederung.
Bei diesem Vor-Ort-Termin, an dem auch die Agrarpolitiker Hans-Jörg Krause und Harry Czeke teilnahmen, haben sie sich über den Stand der Umsetzung des Renaturierungsprojektes Untere Havel informiert.
Die Havel soll langfristig wieder zu einem naturnahen, gefällearmen und durch natürlichen Rückstau geprägten Flachlandfluss entwickelt werden. Im Ergebnis der Renaturierungsarbeiten sollen statt Steine wieder Sandstrände die Ufer säumen und bei einer optimalen Fließgeschwindigkeit die Hauptströmung in einer mehr oder weniger tiefen Rinne zwischen größeren Sandbänken verlaufen – so die Idealvorstellung.
Natürlich wird ein Kompromiss zur Renaturierung und der künftigen Nutzung der Unteren Havel den Rahmen für die geplanten Maßnahmen setzen. Auf alle Fälle soll die Havel ein lebendiger Fluss bleiben und wieder stärker werden – ein wertvoller Lebensraum für typische Pflanzen und Tiere einer Flussaue.
Träger der Renaturierungsmaßnahme ist der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU). Die Politiker waren sich darin einig, dass sich damit das Projekt in guten Händen befindet