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Die Ehrenurkunde erhält einen Ehrenplatz
Er hat es überstanden - das Scheppern des Hammers auf der Schaufel war sehr beeindruckend (Foto: Burkhard Falkner)

André Lüderitz wurde zum Ehren-Bergmann geschlagen

Prächtige Stimmung herrschte gestern vor und im Bergwerk „Drei Kronen & Ehrt“ in Elbingerode. Neben den zahlreichen Gästen bestimmten vor allem die Mitglieder des Vereins „Bergfreunde Elbingerode“ mit ihren schmucken Uniformen das Bild. Der Grund dafür war allen ins Gesicht geschrieben: Nach langem Bemühen war es gelungen, das fast 2zwei Jahre geschlossenen Besucherbergwerk wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Mit einem „Glück Auf“ begrüßte Gudrun Mehnert, Chefin der Arbeitsfördergesellschaft Harz, die Gäste. Ihre Gesellscgaft hat den Schauteil des Bergwerks gepachtet und betreibt diesen nun gemeinsam Ralf Melzer, der mit seinem Team bereits das Bergwerksmuseum Büchenberg betreibt.
Der Chef der Bergbaufreunde Elbingerode, Dr. Harald Müller, machte noch einmal deutlich, dass es sinnvoll ist, wenn sich viele Interessiert und Förderer einem Ziel verschreiben. Die gemeinsamen Anstrengungen für das Bergwerk führten so zum Erfolg.
Da André Lüderitz und sein Kollege Dr. Ronald Brachmann maßgeblich am Erfolg beteiligt waren, wurde beiden die höchste Auszeichnung des Vereins verliehen: Sie tragen nun stolz den Titel Ehren-Bergmann.
Die damit verbundene Prozedur des Hammerschlags (mit einem mächtigen "Scheppern" verbunden) unter Tage hat dabei sicher eine nachhaltige Wirkung. Das wurde noch einmal mit dem gemeinsamen Gesang der Bergmannshymne „Glück Auf, der Steiger kommt…“ bekräftigt. André Lüderitz wünschte zum Abschluß Ingo Brauckhoff, dessen Team für das Besucherbergwerk zuständig ist, viel Erfolg und untermauerte das mit einem kräftigen „Glück Auf“.