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Harzer LINKE-Abgeordnete und Verkehrspolitiker besuchen Landesstraßenbaubehörde und Straßenmeisterei in Halberstadt

(v.r.n.l.) André Lüderitz, Klaus-Peter Uebigau, Stefan Hörold, Evelyn Edler, Frank Hoffmann, Monika Hohmann und Hans-Joachim Kneisel nach den Gesprächen in der LSBB und in der Staßenmeisterei

Im Rahmen ihrer Sommerreisen besuchten die Harzer Landtagsabgeordneten Evelyn Edler, Monika Hohmann und André Lüderitz sowie der verkehrspolitische Sprecher Frank Hoffmann aus Dessau am 13.07.2015 den Regionalbereich West der Landesstraßenbaubehörde (LSBB) in Halberstadt.
Begrüßt wurden die Politiker von Stefan Hörold, Leiter des Regionalbereiches. Hörold stellte die Struktur des LSBB, der in fünf Regionalbereiche unterteilt ist, vor. Immerhin betreuen die Ingenieure, Techniker und Fachleute seines Bereiches 561 km Bundesfernstraßen und 866 km Landesstraßen, so der Leiter. Dazu gehören Planung, Bau und Betrieb dieser Straßen, einschließlich der Brücken und Ingenieurbauwerke im Landkreis Harz und im Salzlandkreis.

In der Geschäftsstelle Halberstadt sind 60 Ingenieure und Techniker für Planung, Bauleitung, Betrieb und Verwaltung zuständig. In den Straßenmeistereien Halberstadt, Wernigerode, Gernrode, Plötzkau und Atzendorf arbeiten insgesamt 220 Mitarbeiter.

Arno Manthey, Fachbereichsleiter Planung erläuterte den Gästen einige der geplanten Bauvorhaben, zu denen es eine intensive Diskussion gab. So wurde laut Manthey von seinen Planern die Planungsphase 3 für die Ortsumgehung Blankenburg mit Untertunnelung der Teufelsmauer (B 81) abgeschlossen und beim Bundesministerium eingereicht. Weitere größere Vorhaben betreffen Harsleben, Hüttenrode, Ballenstedt, Wernigerode, Osterwieck und weitere Orte.

Auf Nachfrage machte Evelin Krüger, Leiterin der Personalvertretung auf die deutliche Überalterung der Mitarbeiter sowohl im technischen Bereich und besonders bei den Straßenmeistereien aufmerksam. Sorgen bereite der damit verbundene hohe Krankenstand. Frei werdende Stellen würden gar nicht oder zu spät wieder besetzt, Erfahrungen gingen verloren.
Dieses Problem bestätigten die Linkspolitiker auch für andere Einrichtungen des Landes. Deshalb habe sich DIE LINKE nach der Landtagswahl 2016 vorgenommen, mit zusätzlichen Mitteln eine zweijährige Doppelbesetzung mit jungen Nachwuchskräften zu sichern und so die wichtige Einarbeitung und Weitergabe von Erfahrungen zu gewährleisten.

Nach dem Gespräch lud Stefan Hörold zum Besuch der Straßenmeisterei Halberstadt in der Dieselstraße ein. Dort besichtigten die Abgeordneten die technische Ausstattung und den Gebäudekomplex, zu dem auch eine gut gefüllte Lagerhalle mit Streusalz für den kommenden Winter gehört. Der Leiter der Straßenmeisterei Klaus-Peter Uebigau erläuterte das Aufgabengebiet seiner Mitarbeiter und wies angesichts des demografischen Wandels auf die zunehmende Herausforderung hin, die Stellen mit ausreichend qualifiziertem Personal nachbesetzen zu können.