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Arbeitsbesuch in Loburger Brennerei

Die Loburger Brennerei ging am 19 10 1990 in Betrieb. Gebrannt wurde zunächst auf Kartoffel-  und später (ab 1994) auf Getreidebasis. Neben der Rohalkoholproduktion setzt der Betrieb seit 1992 auch auf Spirituosen, die vor allem an regionale Abnehmer geliefert werden.
Natürliche Ausgangsstoffe aus der Region in Verbindung mit modernen Produktionsverfahren sind Garant für die hohe Qualität der Produkte. Aber hier gibt es auch einen Wermutstropfen, denn die Novelle des Branntweinmonopolgesetzes im Jahre 1990 setzte neue Maßstäbe für die Zukunft, da das Branntweinmonopol und damit die gesicherten Beihilfen im Jahre 2010 auslaufen sollen.
Es geht jetzt darum, im politischen Raum Mehrheiten für eine Verlängerung der notwendigen Beihilfen mindestens bis 2017 zu erreichen.
Wenn das nicht gelingt, steht die Zukunft des kleinen Unternehmens und seiner immerhin 12 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf dem Spiel.
Dass die kleine Firma die Hände nicht in den Schoß legt, zeigte sie mit der Errichtung einer Biogasanlage. Mit diesem Schritt konnte das Unternehmen ca. 30 % bis dahin zugeführte Fremdenergie aus fossilen Energieträgern einsparen. Dabei wird auch die bei der Verstromung anfallende Wärme im Betrieb genutzt.