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Harzer Linkspolitiker in Drübeck

Michael Löwe (rechts) erläutert den Stand der Bauarbeiten.
Frau Susanne Fliege (links), Frau Janet Kühn (3. v.l.) und Herr Jens Gerlach (dahinter) informieren die Linkspolitiker über die Ausbildung an der Fachschule

Das verträumte Drübeck war Ziel der Harzer Landtags- und Bundestagsmitglieder der LINKEN. Gemeinsam mit ihren Mitarbeitern sowie dem Regionalgeschäftsführer trafen sich Dr. Rosi Hein (MdB), Evelyn Edler, Monika Hohmann und Gastgeber André Lüderitz zu ihrer diesjährigen Abschlussberatung.
Die erste Besuchsstation war die Baustelle der neuen Kita „Kunterbunt“. Dort begrüßte der verantwortliche Baubetreuer der Stadt Michael Löwe die Gäste. Die Politiker erfuhren, dass der Neubau aus sogenannten Stark-III-Mitteln der EU gefördert wird. Da das Fertigstellungsziel 31.12.2014 auf Grund der Starkregenereignisse vom Juli 2014 nicht eingehalten werden kann, hat die Stadt einen Antrag auf Terminverlängerung gestellt. Handwerker mehrerer Gewerke sind fleißig am Bauen, um die Kita möglichst schnell fertig zu stellen.

Anschließend besuchten die Linkspolitiker die benachbarte Fachschule für Sozialwesen des Paritätischen Bildungswerkes. Die Schulleiterin Frau Susanne Fliege sowie die Koordinatoren Frau Janet Kühn (Heilerziehungspflege) und Herr Jens Gerlach (Heilpädagogik) stellten die Bildungseinrichtung vor. Die derzeit 140 Schülerinnen und Schüler kommen aus Sachsen-Anhalt, Hessen, Niedersachsen und Thüringen. Sie werden von 20 Lehrkräften unterrichtet. Fünfzehn davon sind selber in der Praxis tätig, so z.B. als Mediziner, Lehrer oder Soziologen. Die angehenden Heilerziehungspfleger absolvieren die Ausbildung entweder in Vollzeit (2 Jahre) oder in Teilzeit (4 Jahre). Die Ausbildung zum Heilpädagogen erfolgt in 2,5 Jahren berufsbegleitend.
Mit dieser anspruchsvollen Ausbildung können die Fachkräfte z.B. in integrativen Kindertagesstätten, in der Frühförderung und in vielen weiteren Bereichen wirken. Landespolitische Entscheidungen sind erforderlich, um auch als Fachkräfte im Gemeinsamen Unterricht an Regelschulen arbeiten zu können. „Unsere Ausbildung ermöglicht das auf jeden Fall“, so Schulleiterin Susanne Fliege. Da aus Sicht der Landes- und Bundespolitikerpolitiker hier Potenzen verschenkt werden, soll dieses Anliegen in den Fachausschüssen thematisiert werden.