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Rainer Zühlke, Evelyn Edler, Dr. Klaus George (Geschäftsstellenleiter), Monika Hohmann, André Lüderitz (v.l.n.r.)
Dr. George erläuterte die Entwicklung des Verbandes und aktuelle Aufgaben
Umfangreiche Informationen über den Natur- und Geopark erarbeitet der Verband

Harzer Landtagsabgeordnete besuchen den Regionalverband Harz e.V.

Am 13.10. besuchten die Harzer Landtagsabgeordneten, Monika Hohmann, Evelyn Edler und André Lüderitz den Regionalverband Harz in Quedlinburg.
Der Verband hat seit seiner Gründung im Jahr 1992 eine bewegte Geschichte durchlebt und viele Hürden gemeistert. Der Geschäftsstellenleiter, Dr. Klaus George, führte durch die Räume und gab einen guten Einblick in die Arbeit.
Seit 1992 hat sich einiges getan, verschiedene Vereinen welche sich mit dem Harz befassten wurden aufgelöst bzw. gingen im Regionalverband mit auf. Die Idee war eine interkommunale Zusammenarbeit in der Harzregion, auch Länderübergreifend zwischen Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, zu schaffen.
Nachdem im Jahr 2002 eine der Hauptaufgaben, die infrastrukturelle Entwicklung nach der Wiedervereinigung, so gut wie geklärt war und auch zunehmend andere Akteure sich dieses Thema s angenommen hatten, musste ein Umdenken stattfinden. Das Geld in den Haushalten der Mitgliedslandkreise wurde zudem auch immer knapper, worunter insbesondere die Kulturförderung litt. Am Ende stand nur noch die Idee eines gemeinsamen Naturparks im Harz. Nach Mittelkürzungen und Personalabbau richtete sich der Verein neu aus.  Mit der Unterstützung des  Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt  wurde das Ziel eines Naturparks Harz verfolgt.
Die neuen Herausforderungen für den Regionalverband Harz bestimmt der demographische Wandel in der Region. So ist der Regionalverband Harz als Träger des Geoparks und zweier Naturparke zunehmend  in Fragen der Erhaltung der Infrastruktur für Tourismus und Naherholung gefordert. In seiner täglichen Arbeit ist der Verband bemüht, möglichst breite Kreise der Bevölkerung mitzunehmen. Es gilt das Heimatgefühl der hier lebenden Menschen zu stärken. Sie müssen letztlich davon überzeugt sein, dass es ein Wert an sich ist, dort leben zu dürfen, wo andere Menschen Urlaub machen.