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Beginn des Rundganges in der "Heimkehle"
Die Teilnehmer legten am Gedenkstein im Gedenken an die Opfer der NS-Zwangsarbeit ein Gebinde nieder

Harzer Bundestags- und Landtagsabgeordnete der LINKEN besuchten größte Gipshöhle im Harz

Im Rahmen ihrer turnusmäßigen Treffen kamen die Abgeordnetenbüros von Bundestagsmitglied Harald Koch (Sangerhausen) und der drei Landtagsabgeordneten Evelyn Edler (Wernigerode), Monika Hohmann (Quedlinburg) und André Lüderitz (Blankenburg) dieser Tage zu ihrer ersten Regionalberatung im neuen Jahr zusammen.
Nachdem die Bundes- und Landespolitiker in den zurückliegenden Monaten u.a. die Moses-Mendelssohn-Akademie in Halberstadt, die Mahn- und Gedenkstätte in Wernigerode, das soziokulturelle Zentrum Reichenstraße in Quedlinburg und das Besucherbergwerk Drei Kronen & Ehrt bei Elbingerode besuchten, stand diesmal die Südharzer Schauhöhle "Heimkehle", Deutschlands größte Gipshöhle, auf dem Programm des kulturellen Teils des Treffens, welches vom Südharzer MdB Harald Koch organisiert wurde.
Die rund zwei Kilometer lange Gips-Ganghöhle wurde 1357 erstmalig urkundlich erwähnt, ist mit einigen Unterbrechungen seit 1920 als Schauhöhle für Besucher zugänglich und liegt im 2009 errichteten Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz. Wie an vielen Orten im Harz wurde auch die Heimkehlen-Höhle in der Zeit des Nationalsozialismus als unterirdischer Rüstungsbetrieb ausgebaut und KZ-Häftlinge des Außenlagers „Mittelbau Dora“ aus Frankreich, Niederlande, Belgien und Deutschland zur Zwangsarbeit eingesetzt.
Im Anschluss an einen informativen Rundgang durch die sehenswerte Höhle legten die Abgeordneten und ihre Mitarbeiter in Gedenken an die unzähligen Opfer der NS-Zwangsarbeit am Gedenkstein einen Kranz nieder.