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Bundestagsfraktionsvize Dr. Dietmar Bartsch zu Gast im Harz

Prominente Wahlkampfunterstützung aus Berlin für den Harzer Landratskandidaten Carsten Nell (3.v.l.) und Bundestagskandidatin Elke Reinke (2.v.r.). Der Fraktionsvize der LINKEN im Deutschen Bundestag, MdB Dr. Dietmar Bartsch (4.v.l.), wurde in Wernigerode von den Harzer Landtagsmitgliedern André Lüderitz (1.v.l.), Evelyn Edler (2.v.l.) und Monika Hohmann (r.) zu einem Gespräch bei der Kreisverwaltung willkommen geheißen.

Harzkreis. Prominente Wahlkampfunterstützung aus der Bundespolitik erhielten Landratskandidat Carsten Nell und Bundestagskandidatin Elke Reinke am 15. August. Der Fraktionsvize der LINKEN im Deutschen Bundestag, MdB Dr. Dietmar Bartsch, tourte gemeinsam mit der niedersächsischen Grünen-Abgeordneten Viola von Cramon durch den Harz. Ihre Stationen waren Wernigerode und Bad Harzburg.  

In Wernigerode stand ein gemeinsames Arbeitsgespräch mit dem amtierenden Landrat Martin Skiebe auf dem Programm, an dem neben Carsten Nell und Elke Reinke auch die drei Harzer LINKE-Landtagsmitglieder Evelyn Edler, Monika Hohmann und André Lüderitz teilnahmen. Im Mittelpunkt des Meinungsaustausches der Bundes- und Landpolitiker mit dem Landrat standen Themen wie die Entwicklung ländlicher Räume, regionale Strukturförderung und die Zusammenarbeit zwischen Ost und West am exemplarischen Beispiel des Harzes.  

So wurde der länderübergreifende Nationalpark als positives Beispiel genannt, dass die Zusammenarbeit funktioniere. Die Kappung der durchgehenden Zugverbindung Halle – Harz – Hannover durch Niedersachsen ab Ende 2014 sei allerdings eines der Negativbeispiele, dass die Harzregion in den Landeshauptstädten nicht ausreichend als eine Region verstanden werde. Dabei interessierten Verwaltungsgrenzen zwischen Kommunen, Landkreisen und Bundesländern die Touristen herzlich wenig. Sie spürten allerdings, dass der Harz als Urlaubsregion nicht immer einheitlich auftrete.  

Die bisherige regionalplanerische Zerstückelung des Harzes müsse durch eine verbesserte Zusammenarbeit von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen überwunden werden. Nur so könne die Region ihr Potential entfalten. Dazu müssen die lokalen Akteure allerdings einheitlicher auftreten, um ihre Forderungen zur Entwicklung der wirtschaftlichen, kulturellen und touristischen Infrastruktur gegenüber den Ländern, aber auch der Bundespolitik in Berlin, durchzusetzen.  

Den Abschluss der Tour des LINKEN-Fraktionsvize bildeten ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des Tourismusbetriebes von Bad Harzburg und eine Podiumsdiskussion in der Wandelhalle der Kurstadt.