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Energiewende ist auch in der Harzregion eine fundamentale Herausforderung

André Lüderitz begrüßte den Arbeitskreis mit Leiterin Angelika Hunger sowie die Geschäftsführer Bodo Himpel (Halberstadt), Francois Kindler (Prokurist Wernigerode), Evelyn Stolze (Blankenburg) sowie Michael Wölfer (Quedlinburg, vorn v.l.n.r.)

Die Kommunaltour 2012 führte die Mitglieder des Fraktionsarbeitskreises für Landesentwicklung und Wirtschaft am 20.11.2012 zu einem Arbeitsbesuch in die Halberstadtwerke.
André Lüderitz begrüßte als regionaler Abgeordneter die Geschäftsführer der Stadtwerke Blankenburg, Halberstadt, Quedlinburg und Wernigerode und gab eine kurze Übersicht über die Stadtwerkestruktur im Harzkreis.
Im Zentrum der Diskussion stand, dass die Energiewende auch in der Harzregion eine fundamentale Herausforderung ist.
Gleich zu Beginn wurde von den Stadtwerken klargestellt, dass die Ursachen für die gegenwärtigen Preiserhöhungen nicht in den Unternehmen liegen. Im Gegenteil, die Stadtwerke versuchen diese Entwicklung durch eigene Optimierungsprozesse zu dämpfen. Die Möglichkeiten dazu seien jedoch aufgebraucht. Der größere Teil der Strompreise ergebe sich aus verschiedene Steuern, Gebühren und Netzentgelten, auf die der Staat dann auch noch eine Mehrwertsteuer erhebe, so Michael Wölfer.
Die kommunalen Stadtwerke erfüllen seit Jahren kompetent die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit einer gewohnt hohen Sicherheit, so Bodo Himpel. Das betreffe die Lieferung mit Strom und Gas sowie mit Fernwärme und Wasser. Auf künftige Herausforderungen habe man sich eingestellt, allerdings bereiten die Rahmenbedingungen große Probleme.
Erforderlich sei vor allem ein Zugang zu den Stromnetzen, der die Stadtwerke nicht benachteilige, betonte Evelyn Stolze.
Als kommunale Unternehmen sorgen sie zudem dafür, dass die Wertschöpfung der Unternehmen vor allem in der Region bleibe und nicht in die Zentralen großer Konzerne und deren Aktionäre abfließe, machte Francois Kindler deutlich.

Großer Wert wurde auf die Feststellung gelegt, dass alle vier Unternehmen mit örtlichen Handwerksbetrieben zum gegenseitigen Vorteil zusammenarbeiten und entsprechend ihrer Größe regelmäßig Lehrlinge ausbilden.
Leiterin Angelika Hunger betonte nach zweistündiger Diskussion, dass der Arbeitskreis wertvolle Anregungen für die weitere Arbeit mitnehme.