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"Erneuerbar statt atomar!"

Gemeinsamer Protest in Magdeburg gegen den Castortransport

Gemeinsamer Protest gegen den Castortransport: Wulf Gallert und die LINKSfraktion schlossen sich am Donnerstag einer Kundgebung des BUND an, bei der es letztlich um mehr ging, als durch Sachsen-Anhalt rollenden Brennstäben die rote Karte zu zeigen. "Abpfiff für Atomkraft - Atomausstieg jetzt", so das Motto der Veranstaltung auf dem Magdeburger Domplatz. Die LINKE drückte es etwas anders aus, nämlich "Erneuerbar statt atomar!".
Von unterkühltem Protest ließ sich bestenfalls im Hinblick aufs Wetter sprechen. Der Castortransport hatte Sachsen-Anhalt zu diesem Zeitpunkt schon durchquert - ist aber auch egal, wenn Atomkraft ganz grundsätzlich kritisiert wird. Dass die von der Bundesregierung durchgesetzte Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke auch künftig für radioaktiven Müll auf Schienen des Landes sorgen wird, gab nicht nur Angelika Hunger zu bedenken. Die energiepolitische Sprecherin hatte die Position der LINKSfraktion während einer Rede auf der Proteskundgebung verdeutlicht.
Für die LINKE ist klar: Es erfordert immer wieder Protest und Widerstand, wenn radioaktiver Müll ohne Skrupel an künftige Generationen weitergereicht wird. Und wenn radioaktiver Müll auch weiterhin produziert wird, wo dessen Lagerung doch nach wie vor ungeklärt ist.