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Feiningergalerie in Quedlinburg kann auf Unterstützung durch Linkspolitiker bauen

Der Leiter der Feiningergalerie Dr. Björn Egging (3. v.r.) erläutert die aktuellen Bauarbeiten

Gemeinsam hatten sich Linkspolitiker aus dem Stadtrat Quedlinburg, dem Kreistag und dem Landtag am 31.05.2012 am Fuße des pittoresken Stiftsberges der Harzstadt getroffen, um mit Dr. Björn Egging, dem Leiter der Feininger-Galerie über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Museums, das eine Einrichtung der Stiftung Moritzburg Halle ist, zu diskutieren.
Die Lionel-Feininger-Galerie in Quedlinburg gehört zu recht zu den kulturellen Schwergewichten, mit denen der Harzkreis auftrumpfen kann. Handelt es sich doch um das einzige Feininger-Museum weltweit. Etwa 15.000 Besucher kommen jährlich.
Die zahlreichen Druckgrafiken, Skizzen und Aquarelle sowie einige Ölbilder gehören zur Sammlung des 1987 verstorbenen Quedlinburgers Dr. Hermann Klumpp, die dieser dem 1986 eröffneten Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung stellte.
In den Fokus der Politik geriet die Einrichtung durch die im sogenannten Konsolidierungsprogramm des Landkreises geplante Reduzierung von finanziellen Zuschüssen.
Vehement hat sich die Linksfraktion im Kreistag für einen Kompromiß eingesetzt, der dem Museum für 2013 bis 2015 zumindest die Mittel ( 200.000 EUR) zur Verfügung stellt, die eine Weiterarbeit ermöglichen. Außerdem kommen Mittel von der Stadt und dem Land.
Die dringend benötigte Stelle für die Museumspädagogik kann davon jedoch nicht eingerichtet werden.
Erfreulich war die Vorstellung von Bauarbeiten, die zurzeit vor Ort laufen. So wird mit Mitteln der Stiftung Denkmalpflege der Eingang zum Komplex neu gestaltet. Ein ausgebauter Seitenflügel wird mehr Platz für die Ausstellung und für Kreativkurse bringen.
Für die Arbeit im Kulturkonvent des Landes, so Stefan Gebhardt und André Lüderitz, gab der Besuch in Quedlinburg wertvolle Anregungen.