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DIE LINKE. - Fraktion im Kreistag Harz besuchte am Tag der Menschenrechte die „ZAST“ in Halberstadt

Zast-Leiter Herr Harder (Bild 1. v.l.) erläutert den Fraktionsmitgliedern aktuelle Baumaßnahmen in der ZAST Halberstadt

Landtags- und Kreistagsabgeordnete der LINKEN machen sich nach Landtagsbeschluß ein eigenes Bild zur Lage der Flüchtlinge

Am Tag der Menschenrechte besuchten Abgeordnete der LINKEN die ZAST in Halberstadt.
Die Asylbewerber, die den ersten Teil des Anerkennungsverfahrens durchlaufen haben, für die es jedoch noch keine abschließende Entscheidung für ein Bleiberecht gibt, wurden bisher in den kreiseigenen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Das soll es künftig nicht mehr geben.
Nach der Auflösung der Gemeinschaftsunterkünfte in Thale und Elend mußten auch diese Flüchtlinge in die ZAST Halberstadt umziehen.

Die Bedingungen in Halberstadt wollten die Landtags- und Kreistagsmitglieder näher in Augenschein nehmen.

Herr Harder, Leiter der ZAST, erläuterte den Kreistagsmitgliedern die laufenden Baumaßnahmen, führte durch verschiedene Unterkunftsräume und stellte die Großküche vor.
Ein Besuch im Kindergarten machte deutlich, dass die Kleinen durch die liebevolle Betreuung ihrer Kindergärtnerin Frau Jost für einige Zeit die schwierige Situation vergessen können. 

Deutlich wurde, so der Landtagsabgeordnete André Lüderitz, dass sich die Mitarbeiter der ZAST im Rahmen der Möglichkeiten bemühen, ein Klima von Toleranz und Menschlichkeit zu schaffen.
Die Entscheidung der Landes- und Kreisverwaltung hat jedoch zur Folge, dass in der Halberstädter Einrichtung nunmehr 3 Personengruppen untergebracht sind.
Neben den Personen aus Elend und Thale sind das neu aufgenommene Flüchtlinge, die noch unter dem Eindruck von Verfolgung, Flucht und Entbehrung stehen sowie als dritte Gruppe bereits mit einer Ausweisung belegte Asylbewerber, deren Abschiebung bevorsteht.
Auch daraus können sich Probleme und Konflikte ergeben. 

Wie die Abgeordneten abschließend feststellten, wollen die Fraktionsmitglieder mit den persönlichen Eindrücken den Meinungsbildungsprozess und die Diskussion zu Alternativen im Umgang mit Asylbewerbern im Harzkreis weiterführen.