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Vertreter der LINKEN ehren die Sowjetsoldaten
Das sowjetische Ehrenmal
Gedankenaustausch mit Teilnehmern der Gedenkveranstaltung

Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung am 8. Mai in Hüttenrode

Eine Gedenkveranstaltung anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus führten der Ortsverband Blankenburg und die Stadtratsfraktion der LINKEN am 8. Mai 2015 in Hüttenrode durch.
Nach der Begrüßung durch Ortsbürgermeister Günther Freystein erinnerte Landtagsmitglied André Lüderitz in seiner Ansprache an die Opfer nazistischer Gewaltherrschaft und die Befreiung Europas vom Faschismus durch die Alliierten.
Dafür gebühre den Befreiern auch heute noch unser Dank, so Lüderitz.

Für die 96 sowjetischen Kriegsgefangenen, die in Hüttenrode umkamen oder ermordet wurden, kam die Befreiung jedoch zu spät. Ihnen galt das besondere Gedenken der Anwesenden, zu denen in diesem Jahr auch einige Einwohner aus Hüttenrode zählten.
In Hüttenrode werde inzwischen an vier Orten auf sehr unterschiedliche Weise an den Krieg erinnert. Es müsse aber immer deutlich gemacht werden, so Lüderitz, dass Nazideutschland den Krieg verursacht habe. Darin läge der Grund, dass Hüttenrode noch zum Kriegsende Opfer betrauern mußte.
Eine Tafel an der B27 im Ort weise auf die Kriegsgräberstätte, auf der Wehrmachts- und SS-Angehörige bestattet sind, hin. Der Landtagsabgeordnete machte den Vorschlag, ebenso auf das benachbarte sowjetische Ehrenmal hinzuweisen. Das sei unbedingt erforderlich.

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung gab es noch einen Gedankenaustausch zwischen den Teilnehmern, wie in Hüttenrode das Gedenken an die sowjetischen Opfer weiter geführt werden könne.

Hüttenrode, 08. Mai 2015