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Probe bei Burger Knäcke

Bereit zum Rundgang und zur Knäcke-Probe

Die älteste Knäckebrotfabrik Deutschlands ist trotz  wechselvoller Geschichte Marktführer in den neuen Bundesländern und mit einem Marktanteil von 16,6 Prozent bundesweit der zweitgrößte Anbieter. Von ursprünglich 750 Beschäftigten bis 1990 ist  die Mitarbeiterzahl auf 112 zurückgeführt worden. Verarbeitet wird nach wie vor Qualitätsroggen aus der Region (Raum Lindau).
Im Februar 2006 nahm die BURGER Knäcke GmbH & Co. KG eine 80 m lange neue Knäckebrotlinie in Betrieb auf der jeden Monat Knäckebrotscheiben in einer Gesamtlänge von 2.500 km vom Band laufen. Das Investitionsvolumen für die gesamte Anlage liegt bei 3,2 Mio. Euro. "Eine Investition in die Zukunft", unterstreicht  Dr. Semmrau  Werksleiter bei BURGER Knäcke. Auf der neuen Produktionslinie kann das gesamte klassische Knäckebrotsortiment gebacken werden.
Die seit 2001 zur Brandt Gruppe gehörende BURGER Knäcke konnte ihre Spitzenposition in den neuen Bundesländern weiter ausbauen. Mit der Integration der neuen Knäckebrotanlage wurden 20 neue Vollzeitarbeitsplätze in den Bereichen Produktion und Technik sowie ein neuer Ausbildungsplatz geschaffen. Damit sind zurzeit 170 Mitarbeiter im Werk beschäftigt, hinzukommen 13 Auszubildende. Allerdings ist nach Einschätzung des Werkleiters zunehmend schwieriger, Lehrlinge mit einer ausreichenden Schulbildung für den Betrieb zu gewinnen. Dies liege sicherlich auch am ’komplizierten’ Bildungssystem in dieser Republik.
Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf das Unternehmen, schlagen sich  bei den Energiekosten nieder. Die gestiegenen Kosten für Energie belasten das Unternehmen enorm. Trotzdem ist man bezüglich einer Umrüstung auf erneuerbare Energien eher zurückhaltend, da mit einer Amortisation erst nach 7 Jahren zu rechnen sei.
In dieser Haltung wird eines der großen Probleme sichtbar, die es bei Hinwendung zu erneuerbaren Energien gibt.