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Juli-Unwetter haben deutliche Spuren im Landesforst hinterlassen - LINKE-Abgeordnete besuchen Landesfortbetrieb Oberharz

Im Rahmen ihres Arbeitsbesuches beim Oberharzer Landesforstbetrieb in Trautenstein besichtigten die LINKE-Landtagsabgeordneten Evelyn Edler (r.) und André Lüderitz (l.) gemeinsam mit Betriebsleiter Eberhard Reckleben (2.v.l.) und Revierleiter Uwe Hartmann (3.v.l.) die jüngsten Unwetterschäden vom 7. Juli im Stieger Revier.

Oberharz/Stiege. Die jüngsten Unwetterereignisse haben auch auf den Flächen des Landesforstbetriebes Oberharz deutlichen Spuren hinterlassen. Davon konnten sich die Wernigeröder LINKE-Landtagsabgeordnete Evelyn Edler und der umweltpolitische Sprecher André Lüderitz aus Ilsenburg dieser Tage ein persönliches Bild machen.
Im Rahmen ihrer Wahlkreis-Sommertour besuchten beide LINKE-Landespolitiker den Landesforstbetrieb Oberharz in Trautenstein und kamen zum Antrittsbesuch mit dem neuen Betriebsleiter Eberhard Reckleben zum Informations- und Meinungsaustausch zur aktuellen Entwicklung des Forstbetriebes zusammen.
So informierte Eberhard Reckleben und der Stieger Revierleiter Uwe Hartmann beide Landespolitiker über das vielfältige Aufgabenspektrum, welches die über vierzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dem rund 20.000 Hektar umfassenden Landeswald zu erledigen haben. Der in neun Reviere aufgeteilte Oberharzer Landesforstbetrieb bewirtschaftet die Landesforsten, die sich vom nördlichen Harzrand bei Ilsenburg und Wernigerode über Elbingerode, Benneckenstein und Hasselfelde bis zur Landesgrenze nach Thüringen erstrecken.
Reckleben und Hartmann betonten dabei, dass der Landesforstbetrieb als erwerbswirtschaftlich ausgerichtetes landeseigenes Unternehmen den Auftrag hat, entsprechend des Waldgesetzes den Landeswald ohne Zuschüsse des Landes und unter Wahrung der besonderen Verpflichtungen gegenüber dem Gemeinwohl vorbildlich zu bewirtschaften, die Ressource Holz optimal und nachhaltig zu nutzen und zu vermarkten, die Waldpflege, den notwendigen Waldumbau und die Waldverjüngung auf standörtlicher Grundlage zu sichern und die Jagd auf den Betriebsflächen zu organisieren.
Im Anschluss ging es von Trautenstein weiter zum Vor-Ort-Termin in das Stieger Forstrevier, in dem das jüngste Unwetter vom 7. Juli seine deutlichen Spuren hinterlassen hat. So geht der Forstbetrieb von sturmbedingten Holzmengenanfall von mehreren tausend Festmetern aus, die es in den kommenden Wochen und Monaten zu beräumen gilt.