Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Kloster Michaelstein – ein Schatz im Grünen, der genutzt werden will

J. Pflaumbaum, B. Schmuhl, P. Grunwald, Dr. Reso und André Lüderitz (v.l.) beim Rundgang

Das Kloster Michaelstein liegt idyllisch am Rande der Blumenstadt Blankenburg. André Lüderitz hatte seinen Fraktionskollegen Stefan Gebhardt, kulturpolitischer Sprecher der Linksfraktion, sowie Dr. Martin Reso, Kulturreferent der Fraktion, zu einem Besuch der Landesstiftung eingeladen. Mit dabei waren auch der Stadtrat Joachim Pflaumbaum und der stellvertretende Kreistagsfraktionsvorsitzende Eberhard Schröder. Gesprächspartner der Linkspolitiker waren Herr Boje Schmuhl, Vorstand der Stiftung und Herr Peter Grunwald, Leiter der Landesmusikakademie, die hier ebenfalls ihren Sitz hat.
Herr Schmuhl konnte für die Klosterstiftung eine positive Bilanz ziehen. So sei allein im Museumsbereich die Besucherzahl um etwa 35 Prozent angestiegen. Ebenso ist die Vielzahl von Seminaren, Konzerten und Weiterbildungen beeindruckend. Anschaulich machte Peter Grunwald die Verwurzelung von Kloster und Akademie im Territorium deutlich. Damit wurde auch klar, dass die finanzielle Unterstützung vom Land (90 Prozent), vom Landkreis Harz (8 Prozent) sowie von Blankenburg (2 Prozent) für kulturelle Angebote im landesweiten Interesse, aber vor allem im Interesse der Bewohner des Landkreises und der Stadt Blankenburg eingesetzt wird. Beeindruckt zeigten sich die Gäste von der vielfältigen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Aktueller Knüller sind die „Drumcircle“, die von Peter Grunwald angeboten und von jung und alt genutzt werden.
Hervorgehoben wurde das Engagement von Landkreis und Stadt für die Sicherung der Gesamtaufgabe. Nur dadurch geht das Gesamtkonzept der Stiftung auf. Die Beteiligung des Landkreises gerät aber durch die völlig unzureichende Finanzausstattung des Harzkreises in Gefahr. Bekanntlich ist der Schuldenberg des Kreises inzwischen auf über 70 Mio. EUR angewachsen.
Die Einschätzungen der Gastgeber aber auch die Eindrücke vom anschließenden Rundgang sowie die geplanten weiteren Vorhaben bestärkten die Linkspolitiker, sich auch künftig für dieses Blankenburger Kleinod einzusetzen.