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LINKE Ilsenburg, Nordharz und Osterwieck nominieren MdL André Lüderitz

LINKE-Mitglieder aus Ilsenburg, Nordharz und Osterwieck bei der Nominierung von André Lüderitz

Die Nominierung des Ilsenburger Landtagsabgeordneten André Lüderitz für die nächste Landtagswahl im Wahlkreis 15 und die Diskussion zum vorliegenden Parteiprogrammentwurf standen im Mittelpunkt einer gemeinsamen Mitgliederversammlung der LINKEN-Ortsverbände Ilsenburg, Nordharz und Osterwieck am 25. Juni.
Dazu konnten deren Vorsitzende, Eberhard Schröder (Ilsenburg), Hannelore Striewski (Nordharz) und Rüdiger Seetge (Osterwieck), die Stellv. Landesvorsitzende Birke Bull und den Goslarer Kreisvorsitzenden Michael Ohse in der Ilsenburger Sportlergaststätte willkommen heißen.
Gewohnt sachkundig bewertete Nordharz-Bürgermeisterin Hannelore Striewski die von André Lüderitz geleistete Arbeit im Wahlkreis und im Landtag und warb daher konsequent um breite Unterstützung für Lüderitz‘ zweite Landtagskandidatur. So habe er allein 25 Projekte und Vereine durch das Spenden eines Teils seiner Abgeordnetenbezüge finanziell unterstützt, zu denen u.a. die Ilsenburger Jugendfeuerwehr gehört.
Osterwiecks Vorsitzender Rüdiger Seetge (Ortsbürgermeister Hessen) hob den langjährigen Einsatz von Lüderitz für erneuerbare Energien, Umweltschutz und Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs in der Region hervor. Als Beispiel sei hier die Sanierung des Ilsenburger Bahnhofs inkl. Aufzug genannt.
Mit 89,3 Prozent der Stimmen fiel die Unterstützung für Lüderitz bei der Nominierung dann auch sehr deutlich aus, konnte der Vorsitzende Eberhard Schröder erfreut feststellen. 25 der 28 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder aus den drei Ortsverbänden votierten für den 51-jährigen Ilsenburger Ingenieur-Ökonom, der dem Landtag seit 2006 angehört.

In der anschließenden Diskussion zum Parteiprogrammentwurf stellte Landesvize MdL Birke Bull als Mitglied der Programmkommission den Entwurf vor und hob darin die Ziele der LINKEN hervor, zu denen die soziale, ökologische und demokratische Erneuerung der Bundesrepublik gehöre. Dazu zählten u.a. die Stärkung der sozialen Sicherungssysteme, die Herstellung von Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder unabhängig vom Geldbeutel der Eltern und die Stärkung von Arbeitnehmerrechten.
Die Forderung nach einem gerechteren Steuersystem, dass zur Verbesserung der kommunalen Finanzen führt, fand zudem breite Zustimmung bei den zahlreichen Stadt- und Gemeinderäten, die an der Veranstaltung teilnahmen.