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LINKE-Abgeordnete aus Bundestag und Landtag nehmen am Streik in Blankenburg teil und erklären sich mit den streikenden Beschäftigten solidarisch

Elke Reinke und André Lüderitz (von rechts) sprechen zu den streikenden Beschäftigten auf der Verdi-Kundgebung in Blankenburg

Am 26. August 2009 streikten in Blankenburg Beschäftigte des dortigen Real-Supermarktes gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Supermärkten in Wernigerode, Aschersleben, Gardelegen, Irxleben und Magdeburg. Aufgerufen hatten Jörg Lauenroth-Mago, Verdi-Landesfachbereichsleiter Handel und Streikleiterin Michaela Rücker-Harckenthal.
Unterstützung vor Ort erhielten die einhundert Beschäftigten von LINKEN Abgeordneten aus dem Bundestag und Landtag, MdB Elke Reinke und den Landtagsmitgliedern André Lüderitz und Edeltraud Rogèe, die ab 7 Uhr an der Kundgebung in Blankenburg teilnahmen. Alle drei Abgeordneten erklärten sich in ihren Grußworten an die Beschäftigten solidarisch mit den Forderungen der Gewerkschaften nach der Wiederherstellung der Tarifbindung und ordentlichen Löhnen. André Lüderitz unterstützte die Forderung nach einem einheitlichen Tarifvertrag für die Länder Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. Dieser dürfe jedoch nicht zum Nachteil der Beschäftigten ausfallen. Zugleich untermauerte er die Forderung der LINKEN nach einem Mindestlohn, der zur Steigerung der Kaufkraft führe und zugleich die Standorte des Einzelhandels sichern würde.

Hintergrund für die landesweiten Streiks der Beschäftigten im Einzelhandel sind die aktuellen Tarifverhandlungen in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Die Arbeitgeber haben die Verhandlungen einseitig für gescheitert erklärt. Um den Druck auf die Arbeitgeberverbände zu erhöhen, endlich wieder die Tarifbindung herzustellen, bestreikten in Blankenburg insgesamt 100 Beschäftigte die dortige Real-Filiale.