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Lüderitz zu Antrittsbesuch bei Bürgermeister Noll

Bürgermeister Hanns-Michael Noll, Stadtratsfraktionschef Achim Borchert, MdL André Lüderitz (v.l.)

Kürzlich war André Lüderitz in Begleitung von Achim Borchert, Vorsitzender der Linksfraktion im Stadtrat, zum Antrittsbesuch bei Bürgermeister Hanns-Michael Noll. Der Blankenburger Stadtchef betonte zu Beginn, dass er sehr froh über die Eröffnung des Bürgerbüros in der Langen Strasse sei.

Drei Schwerpunkte stellten die Politiker in den Mittelpunkt des Gespräches. Erstens gab es Übereinstimmung, dass Blankenburg im Landesentwicklungsplan Aufgaben eines Mittelzentrums zugeordnet werden müssen. Dafür hatte sich André Lüderitz bereits bei der Diskussion im Landtag stark gemacht. Leider ohne Erfolg. CDU und SPD entschieden gegen die Blütenstadt. Der Status Mittelzentrum hat nicht nur symbolische Bedeutung. Damit verbunden sind sowohl höhere finanzielle Zuweisungen als auch Möglichkeiten von durch Landesmittel geförderten Investitionen. Deshalb hat sich die Stadt entschieden, gegen den Landesentwicklungsplan zu klagen. Lüderitz unterstützt dieses Vorgehen.
Unterstützung wird Lüderitz auch bei der Entwicklung des ehemaligen Betriebswerkes der Reichsbahn geben. Die Fördermittel in Höhe von 300 000 EUR werden dort in Verantwortung der Stadt eingesetzt. Sowohl für die Rübelandbahn als auch für Blankenburg als Ziel von Sonderzügen und Treffpunkt von Eisenbahnfreunden können davon wichtige Impulse ausgehen.

Drittens regte André Lüderitz an, einen Vereinsstammtisch in Blankenburg einzurichten. Dieser Vorschlag entstand aus einer Reihe von Gesprächen mit Vereinen in Blankenburg und den Ortsteilen. Sicher müssen sich die Vereine hier aktiv beteiligen. Aus seinen Erfahrungen in Ilsenburg und anderen Orten sieht Lüderitz das als gute Möglichkeit ein Angebot an die so wichtige Ehrenamtstätigkeit zu unterbreiten.