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LINKE-Regionalberatung Harz in Osterwieck

Bürgermeisterin Ingeborg Wagenführ begrüßte die Linkspolitiker in Osterwieck
Die Landtagsmitglieder (v.l.) Evelin Edler, André Lüderitz und Monika Hohmann sowie Regionalgeschäftsführer Rainer Zühlke (2. V.r.) in der Ausstellung

Die Harzer Landtagsmitglieder und ihre Mitarbeiter sowie der Regionalgeschäftsführer der LINKEN trafen sich zu ihrer diesjährigen Abschlussberatung am 09.12.2013 in Osterwieck. Die erste Besuchsstation war das Energieberatungszentrum (EBZ) am Markt. Dort begrüßte Bürgermeisterin Ingeborg Wagenführ die Gäste. Sie zeigte sich sehr erfreut über den Besuch in ihrer schönen Stadt und bat die Landespolitiker die Interessen der Kommunen bei den anstehenden Haushaltsentscheidungen zu berücksichtigen. André Lüderitz sagte das für die Fraktion der LINKEN zu.
Danach erläuterte Andreas Jahn von den Halberstadtwerken die Arbeit des von seiner Firma und der Avacon betriebenen EBZ.
In der anschließenden Diskussion wurden die Anforderungen, die sich aus der Energiewende ergeben ebenso erörtert wie die Belastung der Bürgerinnen und Bürger aus den stark steigenden Energiepreisen. Es zeigte sich dabei, dass es keineswegs widersprüchlich sein muß, wenn ein örtlicher Energielieferant, der Strom oder Gas verkaufen will, zugleich die Kunden über mögliche Energieeinsparungen berät. Besonders interessierte die Gäste die Kooperation des EBZ mit ortsansässigen Firmen und Ingenieurbüros. Auch offensichtliche Reserven in der Nutzung der angebotenen Dienstleistungen durch die Einwohner der Stadt und der Ortsteile wurden dargelegt. Andererseits wurde ein positiver Ausblick gegeben, da eine Laufzeit für das EBZ in Osterwieck für 20 Jahre vereinbart ist. Das entspricht der Dauer des 2012 geschlossenen Konzessionsvertrages.
André Lüderitz bedankte sich bei Andreas Jahn für die Informationen über die bisherige Arbeit der Einrichtung und über geplante Entwicklungen.

Auf dem Programm stand am Nachmittag die Wanderausstellung zur Himmelsscheibe von Nebra. Die Führung machte noch einmal die kulturgeschichtliche Bedeutung der Himmelsscheibe deutlich, die als älteste konkrete Darstellung astronomischer Phänomene gilt. Bereits am Vormittag hatten die Linkspolitiker der Bürgermeisterin Anerkennung dafür ausgesprochen, dass in Osterwieck die Voraussetzungen für solch eine wichtige Ausstellung geschaffen wurden, von der nicht nur die Fachwerkstadt profitiert.