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Schloss Blankenburg - Krone einer Region

Vereinsvorsitzender Dr. Götzel (r.) erläutert den Linkspolitikern Schröder, Pflaumbaum, Gebhardt, Lüderitz und Dr. Reso (v.l.) die Situation um das Große Schloß

So lautet der Titel einer Broschüre, mit der der Verein „Rettung Schloss Blankenburg e.V.“ das Wahrzeichen der Blütenstadt vorstellt.
Der Blankenburger Stadtrat Joachim Pflaumbaum hatte Linkspolitiker aus Land und Kreis eingeladen, um mit Vertretern des Vereins grundsätzliche Fragen zum Erhalt des früheren Welfenschlosses und der Finanzierbarkeit dieser Aufgabe zu diskutieren.
Dr. Falk Götzel und André Gast vom Vereinsvorstand erläuterten sehr anschaulich die bisherigen Aktivitäten und ihre Vorstellungen für die Zukunft. Dabei wurde vor allem deutlich, dass es dem Verein nicht um eigene Profilierung geht, sondern dass nach einer tragfähigen Lösung für die barocke Schlossanlage gesucht wird. Beeindruckt zeigten sich die Gäste davon, dass es dem Verein gelungen ist, ein dichtes Netzwerk von Freunden und Unterstützern des Schlosses zu entwickeln.
Natürlich hatten die Linkspolitiker keine fertige Antwort im Gepäck. Jedoch erbrachten die Diskussion und der anschließende Rundgang klarere Vorstellungen über die Notwendigkeit der Unterstützung.
Ein koordiniertes Handeln der Unterstützer des Schlosses erfordert allein die am 13. November stattfindende Zwangsversteigerung des historischen Gemäuers. Der Verein sieht in der damit verbundenen Entscheidung eine mögliche Perspektive für das Große Schloß.
Damit der Blankenburger Schlossverein eine reelle Chance zum Erwerb des Gebäudekomplexes bekäme, ist die ins Auge gefasste  Gründung einer gemeinnützigen GmbH eine mögliche Variante, so die Meinung der Politiker. Dazu ist die Unterstützung durch das Land Sachsen-Anhalt erforderlich, das ja selbst bereits mit der Stiftung Kloster Michaelstein in Blankenburg vertreten ist.