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Kranzniederlegung in der Mahn- und Gedenkstätte in Wernigerode

Am 27. Januar gedachten Bürgerinnen und Bürger, Vertreter von Stadt und Landkreis, die Landtagsabgeordneten Evelyn Edler, André Lüderitz (beide LINKE) und Angela Gorr (CDU) sowie Kommunalpolitiker von LINKE, SPD und CDU aus dem Stadtrat und Kreistag der Millionen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.
Anlässlich des 67. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945, fand dazu in der Wernigeröder Mahn- und Gedenkstätte im Veckenstedter Weg die traditionelle Gedenkveranstaltung der Stadt Wernigerode und des Landkreises Harz statt.
Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert erinnerte in seiner Ansprache an die Millionen Toten, die der zwölfjährigen Terror- und Gewaltherrschaft zwischen 1933 und 1945 in Europa zum Opfer fielen. Wie wichtig Gedenken, Aufklärung, Erinnerung und mutiger Einsatz gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit sei, zeigen die bekannt gewordenen Gräueltaten der braunen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“.
Auch der Ort der Gedenkveranstaltung, die Mahn- und Gedenkstätte im Veckenstedter Weg, sei authentischer Ort und belege diese Unmenschlichkeit, betonte der Oberbürgermeister. Als Außenstelle des KZ Buchenwald und als Arbeitslager des Rüstungsbetriebes Rautalwerke war dieser Ort Teil der Unterdrückung, Ausbeutung und Profitgier.