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Für eine nachhaltige Landwirtschaft

André Lüderitz, Thomas Becker und Wilfried Feuerstack in der Milchland KG Wasserleben (v.l.)

Wie die Bauern in unseren Orten wollen wir eine nachhaltige Landwirtschaft, die einen erheblichen Beitrag zu regionalen Wirtschafts- und Stoffkreisläufen, andererseits aber auch zu einer ausgewogenen und stabilen Beschäftigungsstruktur im ländlichen Raum beiträgt. Das hat sich z.B. bei meinem Besuch in Wasserleben gezeigt.
Die Förderung in der Landwirtschaft muss sich an Kriterien wie dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe, der Sicherung von Arbeitsplätzen sowie der Entwicklung landwirtschaftlicher Produktion im Einklang mit dem Schutz von Tieren und Umwelt orientieren. Das ist für die Entwicklung unserer Dörfer ebenso wichtig, wie die Verhinderung von Bodenverbrauch und -versiegelung.
Der Boden gehört zur Bearbeitung in die Hände der Menschen im Dorf. Dabei akzeptieren wir eine Vielfalt von Eigentumsformen.
Wichtig ist für uns die Regulierung des Grundstücksverkehrs zur Verhinderung von Spekulation mit landwirtschaftlichen Nutzflächen. Spekulanten geben dem blanken Gewinn und nicht ökologischen Kriterien und Biodiversität den Vorrang.
Wir wollen mit Preisobergrenzen den bestehenden landwirtschaftlichen Betrieben, vor allem den Agrargenossenschaften, die gleichberechtigte Teilnahme am Grundstücksverkehr ermöglichen.